Drei Tage voller Austausch, Impulse und gemeinsamer Perspektiven: Vom 18. bis 20. September fand am Hamburger Konservatorium unter dem Titel „Inklusive Wege in Zeiten großer gesellschaftlicher Widersprüche“ die Bundesfachtagung INKLUSION 2026 statt.

Gemeinsam mit Fachleuten und Teilnehmenden aus der Musikschulpraxis diskutierten Fachkräfte und Experten aus dem ganzen Bundesgebiet darüber, wie Teilhabe an kultureller Bildung gesichert, inklusive Musikschulentwicklung gestaltet und Handlungsfähigkeit auch unter herausfordernden Bedingungen erhalten werden kann. Workshops, Impulse, Austauschformate und musikalische Beiträge machten dabei deutlich: Inklusion ist für öffentliche Musikschulen keine Zusatzaufgabe, sondern ein grundlegender Anspruch. Denn öffentliche Musikschulen sollen Orte sein, an denen Menschen unabhängig von ihren Voraussetzungen Zugang zu Musik, Bildung und gemeinschaftlichem Musizieren finden. Dafür braucht es Offenheit, tragfähige Strukturen, Kooperation und den kontinuierlichen Austausch aus der Praxis für die Praxis.

Wir freuen uns, dass auch die niedersächsischen Landesfachsprecherinnen für Inklusion an Musikschulen, Malin Kumkar und Cheyenne Helmdorf, an der Tagung teilgenommen haben und somit wertvolle Impulse an die Kolleginnen und Kollegen weitergeben können.

Vielen Dank an alle Referierenden, Mitwirkenden und Teilnehmenden für die vielen Gedanken, Erfahrungen und Begegnungen – und an das Hamburger Konservatorium für die Gastfreundschaft!