PÄDAGOGIK: Improvisation

Vom Klangexperiment zum improvisierenden Ensemble


Der „freie“ Umgang mit dem eigenen Instrument ist die Grundvoraussetzung für eine freie künstlerische Entfaltung, die es den Musizierenden erlaubt sich auszudrücken, ohne dass sie dafür die passenden Noten parat haben müssen. Dennoch, die Antwort "Eine Melodie erfinden? Kann ich nicht.", begegnet uns im Musikschulalltag häufig.

Die Fortbildung richtet sich an alle Instrumentalpädagog*innen, die das spontane, gemeinsame Musizieren in Form von stilunabhängiger Improvisation verstärkt im Einzel- und/ oder Kleingruppenunterricht einsetzen möchten.

Inhaltlich werden zunächst leichte, experimentelle Einstiegsmöglichkeiten für die Arbeit mit Improvisation vorgestellt und ausprobiert. In Anlehnung an die amerikanische Methode Creative Ability Development von Alice Kay Kanack, folgen daran anknüpfend Improvisationsspiele, sowie praktische Übungen zu verschiedenen musikalischen Parametern. Diese bilden eine facettenreiche Grundlage um schließlich in kleinen Ensembles miteinander zu improvisieren.

Reflexionseinheiten beleuchten die methodische Vorgehensweise und geben allgemeine Auskunft über wichtige Aspekte für den Einsatz von Improvisation im musikpädagogischen Kontext.

Bitte das eigene Instrument mitbringen!

Zielgruppe: Musikschullehrkräfte

Veranstalter:
Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V.

ReferentIn

Maria Meures

Porträt

Maria Meures ist Hochschuldozentin im Bereich Didaktik für Improvisation an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Als Geigenlehrerin arbeitet sie an der Musikschule Ostkreis Hannover e.V. sowie an der Musikschule für Landkreis und Hansestadt Uelzen e.V..

Datum

27.02.2021

Nummer

53

Zeit

10:00–17:00 Uhr

Ort
Musikschule der Landeshauptstadt Hannover
Maschstraße 22-24, 30169 Hannover
Teilnehmer*innen aus VdM-Musikschulen

€ 40,00

Externe Teilnehmer*innen

€ 50,00


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