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Mit Traumata von Schülern im Musikunterricht richtig umgehen

Grundlagen der Traumapädagogik

Termin: Freitag, den 06.09.2019, 10-17 Uhr
Ort: Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V., Leisewitzstraße 37b, 30175 Hannover


Inhalt: Traumatische Erfahrungen sind keine Frage des Lebensalters. Schon in frühesten Lebensjahren können Kinder durch traumatische Lebensereignisse deutliche Symptome erheblicher psychischer Belastungen zeigen. Können diese Ausdrucksformen traumasensibel verstanden und beantwortet werden, kann in der pädagogischen Arbeit ein wichtiger Beitrag zur psychosozialen Versorgung von traumatisierten Kindern und Jugendlichen geleistet werden. Dieses Seminar vermittelt traumaspezifisches Grundlagenwissen und erörtert die Möglichkeiten traumasensibler Interventionen im Musikunterricht. Inhalte des Seminars sind: Einführung in die Psychotraumatologie für Pädagogen; Begriffsbestimmung – wann spricht man von Trauma, wann nicht?; Mögliche Ausdrucksformen einer Traumatisierung; Neurobiologische Aspekte einer Traumatisierung; Einführung in die Traumapädagogik; Traumapädagogische Methoden und Handlungsmöglichkeiten im musikpädagogischen Kontext; Kriseninterventionen in traumabezogenen Krisen (z.B. Flashbacks, Dissoziation u.a.); Anwendung der o.g. Aspekte in Fallbesprechungen; Aspekte der Elternarbeit; Entwicklung von Strategien zur Selbstfürsorge.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://events.clicla.me/EventTool/event/1768/

 

 



Artikel publiziert am: Freitag, 06. September 2019