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Landesverband niedersächsischer
Musikschulen e.V.

Arnswaldtstraße 28
30159 Hannover

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Fax  0511 - 159 01
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Aktuell: Die Macher von der Basis + BigBand der Musikschule Wunstorf

Paul-Moor-Schule, Wunstorf, Niedersachsen: Hier lernen und leben Nicht-Behinderte und Behinderte nicht nur gemeinsam, hier machen sie als „Macher von der Basis“ vor allem gemeinsam Musik. Ob auf Cello und Posaune, ob mit Schlagzeug, E-Gitarre und Gesang – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Hauptsache, es ist innovativ und integrativ – und klingt hochinteressant!

Zusammen mit ehemaligen Schülern und Kooperationspartnern wie der Bigband von der Musikschule Wunstorf wird einmal in der Woche hart geprobt, um Fans und Freunde auf Festivals und Konzerten in Wunstorf, Niedersachsen und der ganzen Republik zu begeistern.

Video mit freundlicher Genehmigung von Musikland Niedersachsen

Musik integrativ

Behinderte Menschen haben wie nichtbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein Recht auf Förderung und Bildung. Sie haben wie nichtbehinderte Menschen Freude am Musizieren. Die Beschäftigung mit Musik nimmt in ihrer Freizeit einen großen Raum ein. Sie sind – in individuell unterschiedlicher Ausprägung – fähig, Musik zu erleben, zu hören und selbst auszuüben. Die Musikschule ist hier für sie der richtige Ort.

Der VdM erkennt die pädagogische Notwendigkeit des Unterrichts und der Förderung von behinderten Menschen in Musikschulen. So entstehen hier neue und spezifische Angebote, die auch von einem sozialen und humanen Bewusstsein der dort Tätigen zeugen. Der VdM möchte mit den nachfolgenden Empfehlungen der musikalischen Arbeit mit behinderten Menschen einen organisatorischen und, soweit möglich, einen inhaltlichen Rahmen geben.

Musikschulen sind aufgefordert, Angebote für behinderte Menschen einzurichten. Aufgrund der unterschiedlichen Art und Schwere der Behinderungen liegt es in der Natur der Sache, dass der Unterricht sich an den individuellen Möglichkeiten des Schülers orientiert und somit eine über das normale Maß hinausgehende Differenzierung erfordert. Ziel ist das gemeinsame sowie das individuelle Musizieren. Die Arbeit in integrativen Gruppen steht hierbei gleichberechtigt neben behindertenspezifischem Einzel- und Gruppenunterricht. Der Unterricht ist Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft.

Die Lehrkräfte an Musikschulen sind in der Regel auf die besonderen Anforderungen der Arbeit mit behinderten Menschen nicht vorbereitet. Sie müssen die Möglichkeit erhalten, die erforderlichen sonderpädagogischen Fachkenntnisse durch entsprechende regelmäßige Fortbildungen zu erwerben. Der vom VdM ausgeschriebene berufsbegleitende Lehrgang "Instrumentalspiel für Menschen mit Behinderung an Musikschulen" bildet dazu eine Grundlage.

Der Landesverband niedersächsischer Musikschulen veranstaltet regelmäßig Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen, um damit den Austausch und die fachliche Qualifikation der in diesem Bereich der Musikschularbeit tätigen Lehrkräfte zu unterstützen. Zuständig für die inhaltliche Koordinination und landesweite Fachberatung ist die niedersächsische Fachsprecherin für die musikpädagogische Arbeit mit behinderten Menschen, Christiane Joost-Plate.


Ansprechpartnerin

Christiane Joost-Plate

Niedersächsische Fachsprecherin für die musikalische Arbeit mit Menschen mit Behinderung

Telefon: 05137-92312
email: christianejp(at)freenet.de